Der Steinbruch in Imhausen wurde 1932 gegründet. Seit dem wird hier Grauwacke aus den Felsen gesprengt. Bereits 1980 haben einige Anwohner per Rechtsanwalt und Klageschrift versucht, die Sprengschäden geltend zu machen. Jedoch ohne Erfolg, da ein eigener Gutachter unbezahlbar war. Als die Firma Etzbach Anfang der 90er Jahre ihren Betrieb dort aufgab, schöpften wir als Anwohner das erste Mal Hoffnung. Die damaligen Alternativen waren ein Biotop zu schaffen oder die Firma RSAG kauft dieses 15 ha großes Naturschutzgebiet, um es als Mülldeponie zu nutzen. Auch damals machte sich schon der Bürgerverein stark und unterstützte die Bewegung "Rettet das Irsertal".

Alle Vorfreude war vergebens, da sich der Basaltriese BAG 1992 einkaufte. Nun wurden die Sprengungen noch häufiger. Im Jahr 2005 waren es beispielsweise 350.000 Tonnen Basalt und weiß der Himmel wie viele Tonnen Abraum, um erst einmal an die Grauwacke zu gelangen. In diesem Jahr schöpfte man wieder neuen Mut, als dort seltene Amphibien gesichtet wurden.
Aber die BAG konnte am 12. April 2005 einen Sondervertrag mit dem Ministerium aushandeln. Obwohl das Eichholz als Naturschutzgebiet eingestuft war und auch noch seltene Tiere diese Fläche bewohnten, durfte die BAG für weitere 20 Jahre abbauen.

Bis 2025 wäre noch eine überschaubare Zeitspanne, die die meisten der ersten Initiative zwar nicht mehr erleben werden, aber wenigstens deren Kinder.
Still und heimlich hat die BAG weitere zwei Flächen erworben und wartet nun auf die Genehmigung, nach 2025 noch weitere 20 Jahre abbauen zu dürfen.

Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ist der Ansprechpartner um nach Wegen zu suchen um die betroffenen Bürger gegenüber den Behörden und dem Betreiber zu unterstützen.

Eine „Bürgerinitiative gegen die Erweiterung des Steinbruches“ in der jeder interessierte, sachkundige Bürger mitarbeiten kann, soll gegründet werden.