Historie

Für die Belange der Bürger und als deren Vertretung setzen sich von jeher die Vorstände der ortsansässigen Vereine ein. Am 15.08.1975 trafen sich der Vorsitzende des Männergesangvereins Alfred Schmidt und die Vertreter des Sportvereins Fortuna Imhausen. Man diskutierte, ob es Sinn machen würde einen Bürgerverein in Imhausen zu gründen.

1975
Einstimmig beschloss man zu einer größeren Sitzung einzuladen. Am 05.09.1975 trafen sich die Vertreter der Ortsvereine und einige sachkundige Bürger der Orte Eich, Gansau, Geilhausen, Hundhausen, Wiedenhof, Hausen, Hähnchen und Imhausen. Diese 14 Männer beschlossen die zukünftigen Aufgaben und die Satzung des zu gründenden Vereins und luden die Anwohner zum 26.09.1975 in die damalige Schule Wiedenhof zur Gründungsversammlung ein. Laut der Satzung hat der Verein folgende Ziele:
• Durchführung von Verschönerungen allgemeiner Art
• Betreuung alter Menschen innerhalb des Vereinsbereichs
• Schaffung besonderer Plätze mit Anlagen, Sitzbänken, Kinderspielplätzen u. a.
• Erhaltung der Landschaft, Aufstellung von Sitzbänken an besonders schönen Landschaftspunkten
• Erhaltung und Pflege des Brauchtums
• Vertretung allgemeiner Interessen gegenüber Behörden und anderen Stellen

In den Vorstand wurden berufen:
• 1. Vorsitzender: Heinz Neunzig und sein Vertreter Karl Ortmann
• 1. Geschäftsführer: Karl Hans Ganseuer und sein Vertreter Robert Schürmann
• 1. Kassierer: Wilhelm Thomas und seine Vertreterin Magret Jobski.
In den erweiterten Vorstand wurden gewählt: Paul Thomas, Günter Mikus, Eugen Zimmermann, Klaus Voss, Alfred Schmidt, Siegmund Sarowski, Josef Rödder.

Der Grundstein war also gelegt und der neue Verein bemühte sich um Mitglieder, sowie um Spenden und Zuschüsse der Gemeinde. Man konnte am 14.11.1975 bereits über hundert Mitglieder zählen und die Gemeinde stellte einen Zuschuss von 2500,-DM zur Verfügung. Mit den ersten Einnahmen wurden die ersten 30 Parkbänke in Eigenarbeit errichtet. Auf der dritten Vorstandssitzung am 14.02.1976 erreichte die Mitgliederzahl 205 Mitglieder. Es wurden der Bau von drei Buswartehallen und die Anbringung von zwei Informationstafeln beschlossen. Dem Bürgerbegehren, die riesigen Pappeln am Sieg-Ufer fällen zu dürfen, wurde entsprochen, um weitere Verunreinigungen an dieser Stelle zu vermeiden.
Am 18.03.1976 wurde der Bürgerverein ins Vereinsregister des Amtsgerichts Waldbröl eingetragen und durfte nun den Zusatz "e.V." - eingetragener Verein - verwenden.

1976
Am 12.11.1976 fand der erste St. Martins Zug statt. Der Vorstand beschloss alle anwesenden Kinder erhalten einen Weckmann gratis. Die Leuscheider Blaskapelle begleitete die Kinder mit ihren bunten Fackeln musikalisch. Die freiwillige Feuerwehr Rosbach beobachtete das Martinsfeuer und Volker Jakobs mit seinem Pferd führte den Zug als Sankt Martin an. An der freikirchlichen Kapelle war Aufstellung und der Zug führte über den Eichholzweg, die Breite Strasse, die Dahlhausener Strasse nach Hundhausen zum Sportplatz. Dort wurde ein mächtiges Feuer abgebrannt. Dieses wurde von den Männern im Dorf zusammengebaut. Am Sportplatz wartete ein kleines Zelt auf die Kinder mit den Eltern und eine Verlosung mit Preisen wie Gans, Ente und viele Hähnchen war die Attraktion. Manfred Zakrzewski hat dann die Preise ausgegeben.
Die erste Jahreshauptversammlung fand am 03.12.1976 statt. Dort wurde Ingried Kerkau kommissarisch als 1. Geschäftsführerin gewählt, bis sich ein Ersatz gefunden hatte. Rückblickend konnte man ein erfolgreiches erstes Vereinsjahr bescheinigen, so dass der restliche Vorstand wieder gewählt wurde. Viele Gespräche, Ortsbesichtigungen und unzählige Schriftwechsel bestimmten das Tagesgeschäft des Vorstandes. Viele Bürgeranträge wurden beraten und nach Dringlichkeit aufgelistet. Diese Wunschliste nach und nach in Angriff zu nehmen, erwies sich in manchen Fällen als schwierig. Als Beispiel sei hier die von der Gemeinde benötigte Genehmigung zu den Fällarbeiten der Pappeln erwähnt. Die Auflagen der Gemeinde, das Areal in seiner ursprünglichen Form zu erhalten, die Uferböschung aufzufüllen und die Fläche zu reinigen, Parkbänke aufzustellen und anstelle der Pappeln heimische Zierhölzern zu bepflanzen, mussten eingehalten werden und kosteten viele Arbeitseinsätze der freiwilligen Helfer. Später sollte dann noch der entstandene Parkplatz beim Haus Siepelmeyer befestigt werden. Dazu waren vorher die Litfasssäule und das Telefonhäuschen zu versetzen.

1977
Es gelang bis zur Vorstandssitzung am 22.04.1977, viele Punkte der Wunschliste zu erledigen.
Gefährliche Stellen im Straßenverlauf wurden entschärft, Leitplanken an der Breite Strasse gesetzt, einige Straßenlampen in der Gansau aufgestellt und Bordsteine am Parkplatz Siepelmeyer gesetzt. Der Bürgersteig von der Siegbrücke bis zu Tankstelle wurde in Ordnung gebracht, neue Straßenlampen in Hausen und im Hähnchen aufgestellt. Weitere 30 Parkbänke wurden angeschafft und in Eigenleistung zusammengebaut und aufgestellt. Diverse Anträge wurden gestellt, wie das Aufstellen von drei Unterstellplätzen für wartende Schulbuskinder, den Bau einer Schutzhütte auf dem Hausener Berg und die Planung des Siegufer Unterhaltungsweges. Finanziell ging es dem Bürgerverein nicht schlecht. So unterstütze die Gemeinde die Arbeit des BV mit einem Sockelbetrag von 2,50 DM pro Einwohner des Vereinsgebietes pro Jahr. In der Vereinskasse befanden sich am 30.09.1977 bereits 4000,- DM. So konnte man es sich leisten Blumenkübel und Kästen zur Bepflanzung an verschiedenen schönen Stellen der Ortschaften aufzustellen. Hier fanden sich schnell Paten, die das Gießen übernahmen. Für Hausen plante man eine Schutzhütte für Wanderer.

1978
Auf der Jahreshauptversammlung am 03.03.1978 wurde der alte Vorstand bestätigt. Man beschloss weiter, ab jetzt alle 2 Jahre neu zu wählen. Als Beisitzer wurden gewählt: für den Ort Eich: Günter Ahnert, für den Ort Hundhausen: Klaus Voss, für den Ort Gansau: Wilhelm Thomas, für den Ort Wiedenhof: Günter Mikus und Bernhard Roth, für den Ort Imhausen: K.H. Engelberth, Günter Lock und Heinz Jobski, für den Ort Hausen: Paul Thomas.
Große Aufregung herrschte, als die von der Gemeinde versprochene Schutzhütte nach Halscheid geliefert wurde. Unsere Vertreter im Fremdenverkehrs-Ausschuss Willi Ganseuer und Bruno Bierhold bedauerten den Vorfall, da sie von der Gemeinde über dieses Vorhaben nicht vorher unterrichtet wurden.

Für das Jahr 1978 war wieder einiges geplant. So sollte eine Wartehalle für wartende Schulbuskinder auf dem Parkplatz der Gaststätte Heimann (jetzt Korfu) errichtete werden. Eine Wartehalle war bereits von der Jungen Union an der alten Schule aufgestellt und eine dritte auf dem neu geschaffenen Dorfplatz wurde beantragt. Ebenso eine Wartehalle in Eich. Das Aufstellen von Glascontainern und das Beseitigen von Unfallschwerpunkten standen ebenso auf der Tagesordnung, wie einige Bürgerbeschwerden und Anregungen.
Am 19.07.1978 trat der Bürgerverein dem Verkehrsverein Windecker Ländchen e.V. bei. Für den 29.07.1978 war die Einweihung der Schutzhütte in Hausen geplant. Im Rahmen eines Kinderspielfestes wurde die Hütte in Anlehnung der alten Flurbezeichnung 'Dachsfeld' zur 'Dachshütte' getauft. Gerade eingeweiht, entschied das Kreisbauamt, die Hütte sei ohne Baugenehmigung errichtet worden und ist daher wieder abzureißen. Laut Baudezernat der Gemeinde war diese Hütte aber als eine fremdenverkehrsfördernde Maßnahme und konnte nach Besichtigung des Kreisbauamtes, des Dezernenten und des Gemeindedirektors, stehen bleiben.
Auch am Siegufer ging es voran. Mittlerweile war das störende Postkabel unterirdisch verlegt worden, das Telefonhäuschen und die Litfasssäule waren versetzt, die Uferböschung war angeschüttet und bepflanzt worden. Auch der geplante Siegunterhaltungsweg wurde vom Amt für Wasserwirtschaft genehmigt und sollte bis 1980 fertig gestellt sein. Zum Jahresende stand noch Geld zur Verfügung stand. So wurde beschlossen, 20 Papierkörbe im Einzugsbereich aufzustellen und in naher Zukunft eine Schutzhütte, ähnlich der Dachshütte, auf dem Eichholz zu errichten.
Zum ersten Mal unterhielt man sich offen über die Frage, ob man als Bürgerverein an der landesweiten Ausschreibung 'Unser Dorf soll schöner werden' teilnehmen sollte. Immerhin war ein Preisgeld von 4000,- DM dafür ausgeschrieben.

1979
Das Jahr 1979 verlief eher ruhig. Ein Wetterschutzhäuschen wurde an der zusammen gelegten Haltestelle in Eich errichtet. Der Maiclub des Ortes trat dem Bürgerverein bei und richtete sein erstes Maifest mit beachtlichem Erfolg aus. Wanderwege wurden gekennzeichnet und in Wanderkarten eingetragen. Fehlende Papierkörbe aufgestellt und die vorhandenen Bänke neu gestrichen.
Immer wieder beklagte der 1. Vorsitzende Heinz Neunzig die fehlende Bereitschaft der Bevölkerung, sich an den Maßnahmen zu beteiligen. Am 21.12.1979 kam es zu einer Bürgerversammlung mit reger Teilnahme. Es hatten sich viele Fragen an die Gemeindeverwaltung angehäuft. Die Vertreter der Gemeindeverwaltung Heinz Niederhausen, Heinz Georg Willmeroth, Werner Eschmann, Hans Ruhrmann, Horst Eschmann und Wilfried Häfner (als Vertretung für den erkrankten Gemeindedirektor Krämer) nahmen an der Versammlung teil.
Die Wasserqualität in Eich wurde beanstandet und die Neulegung einer Wasserringleitung besprochen. Weiter beanstandete man abrutschende Hänge, fehlende Fußwege, fehlende Geländer an der Siegbrücke nach Geilhausen und die aufgelöste Teerdecke im Geranienweg.
Punkt 3 der Tagesordnung war die Frage nach der Schule in Wiedenhof. Was sollte damit geschehen, nachdem dort kein Unterricht mehr stattfände. Kernaussage des stellvertretenden Gemeindedirektors war, dass in erster Linie versucht wird, dort einen Zeltplatz des Wohlfahrtsausschusses einzubinden. Auf jeden Fall aber sollte die Schule den Bürgern von Imhausen erhalten bleiben und eine befriedigende Lösung gefunden werden.
Weitere Punkte waren erhöhten Rechnungen nach Flurbereinigung und hohe Anliegerkosten in Eich.

1980
Auch das Jahr 1980 diente eher dem Erhalt des Geschaffenen. Mit einem Zuschuss der Gemeinde von 1982,- DM für das Jahr 1980 war dies auch leicht möglich. So konnte man der Grundschule Rosbach eine Spende für die kindgerechte Gestaltung des Schulhofes übergeben und auch den gemütlichen Abend des Maiclubs unterstützen. Ein Bau-Anschlusskasten wurde angeschafft, um u. a. die Stromversorgung des Hüttenfestes zu gewährleisten. Die ersten Planungsideen zur Erstellung einer Teichanlage in Hundhausen entstanden.

1982
Ein Grundstück von Josef Rödder auf dem Eichholz pachtete der Bürgerverein und stellte die Eichholzhütte darauf. Heinz Neunzig besorgte eine alte Lore auf Schienen, die den Ort verschönern sollte. Diese stellte man an die Ecke, wo die Hundhausener- in die Dahlhausener Strasse mündet. Viele Jahre sollte sie bepflanzt werden und später wurde sie als Spende an die Grube Silberhardt weiter gegeben.

1983
Im Bericht der Jahreshauptversammlung am 25.03.1983 sind folgende Beschlüsse zu erwähnen. Geburtstagsgeschenke werden nur noch für ältere Mitglieder ab 80 berücksichtigt. Austritt aus dem Verkehrsverein Windecker Ländchen, da bisher nur Kosten angefallen und keinerlei Vorteile für den Bürgerverein ersichtlich waren. Die Gemeinde stellte in Aussicht rund 50 Arbeitslose für Arbeiten am Dorfplatz, am Siegufer, für das Anlegen von Wanderwegen und zur Herstellung von Parkbänken, zur Verfügung zu stellen. So fand auch eine erste Ortsbesichtigung zur geplanten Teichanlage mit Vertretern der Gemeinde, dem Wasserverband Rhein-Sieg, der unteren Wasserbehörde und dem unteren Landschaftsverband statt. Das Ergebnis dieser Ortsbesichtigung war zunächst, eine Teichanlage könne nicht gebaut werden.
Am 10.06.1983 wurde zum ersten Mal der Bau von einer Schülerwartehalle an der Breite Strasse/Ecke Im Ringeling, verbunden mit einem Geräteraum, den die Elektrizitätsgenossenschaft nutzen würde, gesprochen. Die Kosten und die Kostenverteilung wurden erörtert.
Am 09.09.1983 kam wieder Schwung in das Thema Teichanlage. Der Wasserbau-Ingenieur Herr Pfeiffer, untere Landschaftsbehörde, stellte zwei Pläne vor, wie nun doch ein Biotop auf dem vorgesehenen Platz entstehen könnte. Die Gemeinde, vertreten durch Heinz Niederhausen und die untere Wasserbehörde, boten sich an, den Platz gemeinsam mit dem Bürgerverein zu gestalten. In einer Bürgerversammlung am 30.09.1983 wurden alle Bedenken und Fragen betroffener Bürger seitens Herrn Pfeiffer und Herrn Niederhausen ausgeräumt. Da sich alle Beteiligten und alle Grundstücksbesitzer bereits positiv ausgesprochen hatten, konnte das erforderliche Genehmigungsverfahren und das Planfeststellungs-Verfahren erheblich verkürzt werden.
Die Proben der Bodenbeschaffenheit waren gut ausgefallen und so rechnete man damit, das Vorhaben sei bis 1984 abgeschlossen. Der Begriff Plan-Feststellungsverfahren wurde aber noch in einem anderen Zusammenhang zum Schlagwort des ausgehenden Jahres 1983.
Der Steinbruch der Fa. Etzbach sollte in naher Zukunft zur Mülldeponie für den Rhein-Sieg-Kreis erschlossen werden. Der Bürgerverein schloss sich daher mit der Bürgerinitiative „Rettet das Irsertal“ zusammen, um gemeinsam gegen dieses Vorhaben zu kämpfen.

1984
Im Rahmen der Jahreshauptversammlung am 23.03.1984 wurde folgender Vorstand gewählt: 1. Vorsitzender: Heinz Neunzig, vertreten durch Karl Ortmann, 1. Geschäftsführerin: Ingrid Kerkau, keine Vertretung 1. Kassiererin: Margret Jobski, vertreten durch Wilhelm Thomas, Beisitzer: Werner Quarz und Karl Neidhard (Eich), Karl Heinz Engelberth und Heinz Jobski (Imhausen), Günter Mikus und Bernhard Roth (Wiedenhof), Helmut Petri (Hausen), Ulla Voss und Willi Ganseuer (Hundhausen).
Mittlerweile war die Teichanlage ausgehoben und mit dem Planen der Bepflanzung wurde begonnen. Der Pachtvertrag mit der Gemeinde wurde unterzeichnet. Der Pachtzins für das Teichgrundstück betrug 5,- DM pro Jahr.
Die Schülerwartehalle Breitestr./Ringeling wurde auch fertig gestellt und weitere Blumenkübel in Wiedenhof wurden aufgestellt und bepflanzt.

1985
1985 war das 10-jährige Bestehen des Bürgervereins. Dies sollte zünftig gefeiert werden. Der Termin wurde auf den 03.08.1985 festgelegt und gleichzeitig auch zur Einweihung des Dorfteiches genutzt werden. Bereits morgens regnete es und alle Planungen schienen ins Wasser zu fallen. Zuerst behalf man sich mit Planen, Holzbalken und Plastikfolien, um die Verkaufsstände zu schützen. Als es um 14:00 Uhr immer noch regnete, wurde kurzfristig ein Zelt für 100 Personen besorgt und aufgestellt. Kaum stand das Zelt und die Feier begann gemütlich zu werden, da fiel der Strom von 15:30 – 17:00 Uhr aus.
Wie Imhausener nun mal sind, wurde das Beste daraus gemacht und das Spielfest trotz aller Widrigkeiten zum Erfolg geführt. Es konnte etwas Geld durch das Spielfest eingenommen werden und so entschloss man sich im kommenden Jahr eine Springbrunnenanlage auf dem Dorfplatz im Ringeling anzulegen.

1986
Die Aktion Springbrunnen wurde in Angriff genommen. Man stellte jedoch bald fest, dass bis zu 3 cbm Wasser während der Saison verloren gingen und erhebliche jährliche Stromkosten anfielen. Alle Bänke und Schutzhütten wurden durch ABM-Kräfte der Gemeinde gestrichen. Die Imhausener Hobbysängerinnen säuberten nach dem Hochwasser am Irserbach die Teichanlage. Allerlei Tiere hatten sich mittlerweile am Dorfteich eingenistet. Die Überpopulation an Fischen war bedenklich. Fische, die durch das Hochwasser des Irser-Baches in den Teich gelangten oder durch so genannten Entenflug verbreitet wurden, vermehrten sich schnell. Ein Leerfischen wurde anberaumt. Nur die Bisamratte durfte bleiben.
Zwischenzeitlich wurden Brutkästen aufgestellt und viele Sträucher mussten beschnitten werden. Wie in jedem Jahr, seit dem Bestehen des Bürgervereins ging der Sankt- Martinszug gut organisiert und 220 Weckmänner wurden an die Kinder der Ortschaften verteilt.

1987
Der erste gemeinsame Ausflug zur Bundesgartenschau blieb dem Vorstand mit einem bitteren Nachgeschmack in Erinnerung. Viele Mitbürger, die sich verbindlich angemeldet hatten, blieben fern und der Bürgerverein blieb auf den Kosten von 320,- DM sitzen.
In der nächsten Zeit galt es, dass Geschaffene zu erhalten. Die Bänke wurden neu gestrichen und restauriert, der Teich verlangte viel Kraft und Zeit, für die Wanderhütten wurden Tische und Bänke angefertigt, einige Bänke versetzt, neue aufgestellt und das Siegufer gereinigt. Es galt aber auch neue Mitglieder zu finden und engagierte Mitglieder zu motivieren, den Vorstand in seiner Arbeit zu entlasten.
Der Bürgerverein besaß bereits einen Rasenmäher und ein Freischneider sollte die Arbeit erleichtern. Trotzdem fanden sich keine freiwilligen Helfer mehr, um die Anlage am Brunnen und um den Teich zu mähen. Deshalb wurde diese Arbeit zum ersten Mal vergütet.
Heinz Neunzig hatte sich nochmals überreden lassen, für weitere 2 Jahre den Vorsitz zu übernehmen, bat aber um mehr Unterstützung. Die Feierlichkeiten zum 1. Mai oder Sankt Martin waren bereits Routine geworden und die Seniorenfeier in der Weihnachtszeit wurde vom MGV Imhausen gestaltet und von der Fortuna und dem Bürgerverein finanziell unterstützt.

1990
1990 wurden andere Ortsvereine gefragt, ob sie sich an den Maifeierlichkeiten beteiligen wollten. Mit im Boot waren von nun an die Hobbysängerinnen aus Imhausen. Die Fortuna und der MGV lehnten die Beteiligung ab.

1991
In diesem Jahr war wieder eine Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes. Der Vorstand wurde gebildet aus: 1. Vorsitzender: Heinz Neunzig, vertreten durch Karl Ortmann, 1. Geschäftsführerin: Ingried Kerkau, vertreten durch Brigitte Krause, 1. Kassiererin: Margret Jobski, vertreten durch ihren Mann Heinz Jobski, Beisitzer für Eich: Werner Quarz, für Imhausen: Gerhard Beyer und Manfred Zakrzewski, für Wiedenhof: Günter Mikus und Bernhard Roth, für Hausen: Helmut Petry, für Hundhausen: Willi Ganseuer und Ulla Voss und für Gansau: Gisela Maus

1992
Die Wahlen 1992 ergaben einen Wechsel in der Vereinsführung. Heinz Neunzig hatte sein Amt als Vorsitzender aus gesundheitlichen Gründen an Klaus Voss abgegeben. Für Willi Ganseuer sprang Walter Quarz ein. Die Imhausener Jugend wurde nun von Uwe Öttershagen vertreten. Bei der nächsten Vorstandsitzung erläuterte der neue Vorsitzende die dringlichsten Maßnahmen für die nähere Zukunft. Angesprochen wurden bessere Zusammenarbeit mit den anderen ortsansässigen Vereinen und die Jugend mehr einzubinden.
Schandflecke im Ort, z.B. Schrottautos im Bereich Hundhausen, wie auch die Fassade der Schule Wiedenhof, sollten beseitigt werden. Von nun an sollte neben der Maifeier und dem Sankt Martinszug auch ein jährlicher Wandertag als fester Programmpunkt Bestand haben.
Leider durfte Heinz Neunzig die Ergebnisse des neuen Vorstandes nicht mehr erleben. Er verstarb im Oktober 1992. Noch mehr Trauriges kam auf den Bürgerverein zu. Seit Jahren wurde die Schule in Wiedenhof von der Gemeinde als Unterbringungsort für Asylbewerber genutzt. Proteste halfen hier recht wenig. Selbst als sexuelle Belästigungen seitens einiger Asylbewerber gegenüber spielenden Kindern und den Frauen der Damenturngruppe bekannt wurden, stellte sich die Gemeinde taub. Einbrüche und Diebstähle in unseren Orten häuften sich. Dennoch tat sich ein Licht auf, als einige Mütter bei der Gemeinde anfragten, ob sie einen Raum, vorzugsweise das alte Lehrerzimmer der Schule, für eine Krabbelgruppe nutzen durften. Hier sah die Gemeinde eine Möglichkeit, ihrer Pflicht, genügend Kindergartenplätze zur Verfügung zu stellen, nachzukommen.
Der Bürgerverein als Vertreter der Eltern wurde vom Schulamtsleiter Dieter Niederhausen angeschrieben. Eine Bürgerversammlung des alten Schulbezirkes wurde einberufen und das Projekt 'Elterninitiative Kindergarten' war geboren. Der Gemeindedirektor Scharnhorst und der Schulamtsleiter Niederhausen beantworteten die Fragen der Eltern. Der Bürgerverein half dem jungen Vorstand mit Rat und Tat und mit einem erheblichen Geldbetrag auf die Beine.

1993
1993 wurde beschlossen, ein Zelt für die gemeinsamen Veranstaltungen zu kaufen. Hierzu bat man den Bierlieferanten Müller um Unterstützung. Auch längst überfällig war die Anhebung des Mitgliedsbeitrages. Die Einnahmen aus den Mitgliedsbeiträgen deckten mittlerweile die Betriebskosten nicht mehr und der Bürgerverein war immer mehr vom Gelingen des Maifestes abhängig geworden. Von 6,- DM pro Jahr pro Mitglied wurde auf 10,- DM als Familienbeitrag erhöht.
Erstmalig lud Klaus Voss die Vertreter aller Vereine ein, um gemeinsame Probleme zu besprechen und sich auszutauschen. Termine für das Jahr wurden koordiniert und festgelegt. Zur Maifeier wurde zum ersten Mal eine Maikönigin gewählt. Auf dem jährlichen Wandertag stellte ein Quiz die Bürger auf die Probe und bot beste Unterhaltung. Die schönsten und besten selbst gebastelten Laternen des Sankt-Martinszuges wurden prämiert.
Wichtige Arbeiten des Jahres waren das Schaffen eines Raumes an der Schülerwartehalle. Dort wurden das Zelt und andere Geräte untergebracht. Die Eichholzhütte musste ein neues Dach haben. Mäharbeiten an den geschaffenen Anlagen, Siegufer- und Dorfreinigung, Reparaturen und Instandsetzungen sind die jährlichen Arbeiten des Bürgervereins mit freiwilligen Mitarbeitern. Im Rahmen dieser Arbeiten fiel dann auf, alle Nistkästen an der Teichanlage waren verschwunden und mussten ersetzt werden.

1994
Das Jahr 1994 begann mit einem Brief der Gemeinde. Darin wurde mitgeteilt, dass ein Imhausener Bürger das vom BGV gepachtete Land am Dorfteich käuflich erwerben wollte. Da auf diesem Grundstück niemals gebaut werden durfte (Hochwasserschutzgebiet), stieß sein Anliegen auf allgemeines Unverständnis. Die eigenen Bemühungen das Grundstück selbst zu kaufen, scheiterten an den zu hohen Forderungen der Gemeinde.

1996
Das Wahljahr 1996 ergab folgenden Vorstand: 1. Vorsitzender: Klaus Voss, vertreten durch Karl Ortmann, 1. Geschäftsführerin: Ingried Kerkau, vertreten durch Bodo Zapke, 1. Kassiererin: Margret Jobski, vertreten durch ihren Mann Heinz Jobski, Beisitzer für Eich: Werner Quarz, für Imhausen: Gerhard Beyer, Manfred Zakrzewski und Brigitte Krause, für Wiedenhof: Günter Mikus und Bernhard Roth, für Hausen: Dorchen Petry (Helmut Petry verstarb 1994), für Hundhausen: Ulla Voss und für Gansau: Gisela Maus.
Dieser Vorstand widmete sich im laufenden Jahr der Dachshütte, die dringend einer Renovierung bedurfte. Auch stand immer wieder die Schule Wiedenhof und die geplante Sanierung aller Klärgruben zur Debatte. Hierzu wurden die zuständigen Gemeindevertreter und Sachkundige Bürger eingeladen. Der Bürgerverein gründete eine Arbeitsgruppe, um gemeinsam mit betroffenen Bürgern und der Gemeinde Lösungen zu finden.
Der Bürgerverein war nun seit 1993 wieder Mitglied im 'Verkehrsverein Windecker Ländchen' und seit diesem Jahr war Klaus Voss auch im Vorstand des Vereins. Die Wanderwege in unserem Gebiet wurden neu beschriftet und in Wanderkarten eingetragen. Für die Kinder wurde eine Fahrt nach Köln ins Hänneschen-Theater organisiert und zum Wandertag konnte der Bürgerverein ca. 60 Wanderer begrüßen.

1997
Für 1997 war ein Frühlingsfest geplant. Dieses Fest sollte am 26. und 27. April 1997 stattfinden. Getragen und organisiert wurde das Fest in der Turnhalle durch den Bürgerverein, die Fortuna, den Männergesangverein und die Hobbysängerinnen Imhausen.
Auch über einen dorfeigenen Spielplatz wurde laut nachgedacht und erste Erkundigungen eingeholt. Bis zum Jahresende waren die Anträge an Gemeinde und Kreis geschrieben und beantwortet, der Pachtvertrag unter Dach und Fach und die Finanzierung gesichert.
Einen erheblichen Teil in Höhe von 5235,95 DM steuerte die Straßengemeinschaft Eichholzweg bei, die bereits seit Jahren Straßenfeste für diesen Zweck organisiert hatte. Einen anderen Teil der geplanten 18.000,- DM übernahm der Bürgerverein und ein großer Teil wurde durch Sammlungen und Spenden finanziert. Fast alle Bürger hatten sich beteiligt und jeder gab was er konnte. So kamen beachtliche 3902,- DM zusammen. Früher als geplant konnte so im Herbst angefangen werden, das Gelände durch Drainagen trocken zu legen und die Hecke zu pflanzen.

1998
Am 21.05.1998, dem Himmelfahrtstag wurde der Spielplatz eingeweiht. Dank vieler Helfer gingen die Arbeiten zügig voran und am Einweihungstag waren fast alle Imhausener, alle beteiligten Firmen, die Gemeinde- und Pressevertreter anwesend. Durch eine Namensausschreibung fand dieser Ort seinen Namen 'Spielplatz Lummerland'. Die feierlichen Einweihung durch den Vorsitzenden Klaus Voss, der Grußworte des Bürgermeisters, des Gemeindedirektors, Vertreter der freikirchlichen Gemeinde und Liedvorträge der Chöre folgten ein gemeinsames Mittagessen und schon konnten die Imhausener Kinder den Spielplatz auf ihre Weise einweihen.
Der BV bedankte sich bei Familie Patt, die ihre Garage, sowie Strom und Wasser für diese Einweihungsfeier zur Verfügung stellte. Die Freude war riesig: Imhausen hatte einen eigenen Spielplatz.
Auch die leidige Frage des Grundstückes am Dorfbrunnen war nun endlich geklärt. Die Gemeinde hatte das Grundstück als gemeinnützig erklärt und dort keine Kanal-Anschlussgebühren erhoben. Durch den Kanalbau wurden einige Aufgaben erst einmal auf die Warteschleife gelegt. Man wusste nicht mit welchen Problemen noch zu rechnen war und wie der Ort nachher aussehen würde.
Da die Gemeinde Windeck die Materialkosten übernahm konnte die Schülerwartehalle an der Schule Wiedenhof renoviert werden. Selbstverständlich fanden wieder eine Maifeier, der Sankt Martinszug und der Wandertag traditionell statt.

1999
Das Jahr begann mit den Problemen der letzten Jahre. Die fehlende Arbeitsbereitschaft der Mitglieder und Mitbürger weckt selbst bei Bezahlung kein Interesse mehr. Rasenmähen auf dem Spielplatz wurde mit 200,00 DM in der Saison vergütet. Niemand fand sich dazu. So mussten die Vorstandsmitglieder die meisten Arbeiten selbst erledigen. Das ging dann zu Lasten von Planungen und der Entwicklung neuer Ideen. Auf der Mitgliederversammlung wurde neu gewählt: 1. Vorsitzender Wiederwahl von Klaus Voß, vertreten durch Andreas Alscher, 1. Geschäftsführerin Angelika Brenner, ohne Vertretung, da sich keiner bereit erklärte, 1. Kassiererin Margret Jobski, vertreten durch Heinz Jobski, Beisitzer für Hausen: Dorchen Petry, für Gansau: Gisela Maus, für Eich: Werner Quarz, für Imhausen: Gerhard Beyer, Brigitte Krause und Manfred Zakrzewski, für Hundhausen: Ulla Voss, für Wiedenhof Bernhard Roth und Günter Mikus.
Das Zelt bedurfte einer Sanierung. Die Stoffplane war durch Stockflecken und Risse unansehnlich und undicht geworden. Die Plane wurde neu angeschafft. Das Dach der Schülerwartehalle im Ringeling musste ebenfalls verändert werden, da der Stamm der Rotbuche die Dachrinne bereits eingedrückt hatte. Der Brunnen verlor weiterhin Wasser. Weitere Spielgeräte sollten auf dem Spielplatz aufgestellt werden. Es gab also viel zu tun für den neuen gewählten Vorstand.

2000
Im Jubiläumsjahr 2000 galt es alle Kraft der 25-Jahr-Feier zu widmen. Es sollte schon ein größeres Fest werden. So wurde auch die Turnhalle Wiedenhof angemietet. Der günstigste Zeitpunkt war der 30. April und der 1. Mai. Da die Imhausener Hobbysängerinnen ihr 15-jähriges Bestehen ebenfalls feiern wollten, haben diese sich dem Bürgervereinsfest angeschlossen. Für die musikalische Unterhaltung sorgten der MGV, die Hobbysängerinnen, der Chor der freikirchlichen Gemeinde, die Solisten Mathias und Erich Fuchs und die Voss Chöre. Für die musikalische Unterhaltung, bei der auch das Tanzbein geschwungen wurde, war die Tanzband 'The Luckys' an beiden Tagen zuständig. Die Moderation des Abends übernahm Jörg Würz.
Ein Haupt-Thema des Jahres war die Kanalisation in Imhausen. Hier wurde von der Kanalbaufirma unsauber gearbeitet und es galt gemeinsam mit der Gemeinde und der Kanalbaufirma Lösungen zu finden.
Durch diverse Spenden, 500,- DM Spende der Fortuna, 250,-DM Spende der EFG Imhausen und dem Erlös des Jubiläumsfestes, konnten zwei weitere Spielgeräte auf dem Spielplatz installiert werden. Aber auch die Eichholzhütte verursachte zusätzlichen Aufwand. Hier veranstalteten Jugendliche aus den Nachbarortschaften ungenehmigte Partys und hinterließen die Hütte jedes Mal in einem schrecklichem Zustand. Anträge, die Zufahrtswege sperren zu lassen, wurden abgelehnt und der Vorstand blieb auf dem Müll sitzen. Schilder und Appelle in der Presse blieben ungelesen. Erst als 2001 einige Verursacher erwischt und angezeigt wurden, beruhigte sich die Lage auf dem Eichholz.

2001
Aufgrund der mittlerweile angestiegenen Zahl der Liegenschaften, für die sich der Bürgerverein verantwortlich zeichnete, wurde 2001 eine Haftpflichtversicherung für alle Mitglieder abgeschlossen. Insbesondere für verschiedene Mäharbeiten war dies notwendig geworden. Erstmalig wurde ein Plan für das Mähen des Spielplatzes aufgestellt. Ein neuer Mäher und ein Freischneider wurden angeschafft.
Die beiden neu ernannten Feuerwerker, Andreas Alscher und Christoph Zakrzewski, sorgten von nun an für einen geregelten Ablauf des Mai- und Sankt Martinsfeuer. Eine Wanderung mit Busunterstützung wurde von Klaus Voss und Manfred Zakrzewski zum Bauernmarkt Alt Windeck geplant und durchgeführt.

2002
Wie bereits seit einigen Jahren, versammelten sich die Vorstände aller Vereine am 12.01.2002 zur jährlichen Lagebesprechung. Im Namen der freikirchlichen Gemeinde schlug Jörg Würz einen gemeinsamen Weihnachtsmarkt und einen Fotowettbewerb vor. Ebenso wurde eine Veranstaltung unter dem Motto: 'Imhausen musiziert' vorgeschlagen. Die Versammlung war sich einig, diesen Vorschlägen schnellstens nachzugehen.
Der MGV schlug ein gemeinsames Fest vor, um alle Kräfte zu bündeln. Auch dieser Vorschlag wurde angenommen und für das Jahr 2003 festgelegt.
Der Wandertag des Bürgervereins führte die Wanderer in die neue eröffnete Grube 'Silberhardt' und entlang des Silberhardt Rundwanderweges. Unerwartete Hilfe bekam der Bürgerverein im Frühjahr und Sommer vom hiesigen Erdingerclub. Die jungen Leute halfen bei der Säuberung der Teichanlage und renovierten die Eichholzhütte. Solche Hilfe war natürlich immer willkommen.
Am 14.12.2002 fand der 1.Imhausener Weihnachtsmarkt statt. Hieran beteiligten sich alle Vereine und Clubs in Imhausen. Zuvor wurde ein Konzert in der evangelisch-freikirchlichen Kirche unter dem o.g. Motto durchgeführt. Alle Beteiligten waren sich im Anschluss sicher, dass dies unbedingt wiederholt werden müsste.
Auch der vorgeschlagene Fotowettbewerb fand statt und wurde beim Spielfest des MGV im August vorgestellt und prämiert. Die Einnahmen der verschiedenen Stände kamen der Kinder-Krebsklinik in Sankt Augustin zu Gute. Klaus Voss und Angelika Brenner übergaben im Mai 2003 einen Scheck in Höhe von 1300,00 Euro an Ruth Wehnert, die Vorsitzende der Elterninitiative krebskranker Kinder. Von diesem Geld sollten kranke Kinder mit ihren Familien Urlaub machen können.

2003
Das gemeinsam geplante Dorffest hatte nun auch einen Namen 'Imhausen spielt und feiert ohne Grenzen'. Insbesondere die Vorstände der Vereine taten ihr Möglichstes, um dieses Zeltfest unvergesslich zu machen. Man hatte schließlich fast ein Jahr darauf hin gearbeitet. Besonders der hiesige BMW Club, der das "Spiel ohne Grenzen" geplant und durchgeführt hatte, sei hier lobend erwähnt.
Im Protokoll der Jahreshauptversammlung ist zu lesen: *Anfang Dezember haben sich die beteiligten Vereine zu einem Resümee getroffen. Fazit war, dass die viele Arbeit, die wir geleistet haben, nicht im Verhältnis zum Gewinn gestanden hat. Letztlich ist das Fest quasi plusminusnull ausgegangen. Die Vorstände der beteiligten Vereine haben in der Planungsphase sehr gut zusammengearbeitet und die Ergebnisse sind schon als positiv zu bewerten. Allerdings bei der Durchführung der Veranstaltung merkte man doch, dass das Miteinander der einzelnen Vereinsmitglieder immer noch durch die eigene Vereinsbrille gesehen wurde und so manch gegenseitige Unterstützung und Hilfe blockiert wurde. Daher wird wohl in Zukunft von den jetzt amtierenden Vorständen kein solches Fest mehr geplant und veranstaltet werden. Die Vision mit einem großen gemeinsamen Dorffest die vielen kleineren Feste zu bündeln, ist uns hier in Imhausen bis jetzt heftig misslungen. Kein Verein ist bereit, auf sein Sportfest, Sängerfest, Maifest, Spielfest, Martinszug usw. zu verzichten. Daher wird hier in Imhausen alles beim Althergebrachten bleiben. Allerdings sollte man die Hoffnung nicht aufgeben, da die Ortsvereine sich auch weiterhin in regelmäßigen Abständen zu gemeinsamen Sitzungen treffen werden und zusammen arbeiten wollen.
Der Wandertag im Jahr 2003 war wieder eine von Klaus Voss organisierte Überraschung. Gemeinsam wanderte man ein Stück und fand sich mitten im Steinbruch wieder. Den Wanderern wurde vom Sprengmeister und vom Betriebsleiter die Abbaustufen, die Gesteinsarten und der gesamte Ablauf erklärt. Kaum jemand der Beteiligten war jemals im Steinbruch gewesen, obwohl er doch vor der Tür lag.
Auch der Martinszug wurde wieder gut besucht. Der Spielplatz wurde renoviert. Einige Bäume gepflanzt, eine Überdachung für die wartenden Eltern geschaffen und die teilweise bereits verfaulten Holzbalken erneuert. Einige Balken wurden wieder freigelegt und mit verzinkten Balkenschuhen versehen und wieder einbetoniert.

2004
Das Jahr 2004 verlief recht ruhig und der Vorstand des Bürgervereins hatte Zeit durchzuatmen. Klaus Voss beantragte bei der Gemeinde eine ABM-Maßnahme für die notwendigen Arbeiten. So stellte die Gemeinde über den Zeitraum von drei Wochen einige Asylbewerber und ABM-Kräfte zur Unterstützung zur Verfügung.
Für Klaus Voss bedeutete es einiges an Zeitaufwand, für diese Helfer einen Arbeitsplan zu erstellen und die Männer entsprechend einzuteilen und zu beaufsichtigen. Alle Hilferufe an die Bevölkerung, sich doch auch ein wenig zu beteiligen, verhallten leider ungehört.
Die Wanderung endete diesmal in einer noch im Betrieb befindlichen Mühle am Irserbach. Der Freizeitmüller erklärte die Funktion der Mühle und der unzähligen Ledertreibriemen im Inneren. Nach Kaffee und Kuchen brachte ein gemieteter Bus die müden Wanderer nach Hause.
Da der erste Weihnachtsmarkt so viel Begeisterung ausgelöst hatte, wurde auch in diesem Jahr wieder ein Weihnachtsmarkt unter dem gleichen Motto veranstaltet. Die Vorstände der Vereine beschlossen, die Einnahmen an die hiesigen Vereine mit Jugendarbeit aufzuteilen.
Da die Kassiererin Petra Sarowski aus zeitlichen Gründen nicht mehr zur Verfügung stand, sprang Klaus Müller erst einmal kommissarisch ein. Ebenso neu in den Vorstand berufen wurde Ellen Zakrzewski als Beisitzerin für Imhausen.

2005
Bei einer der ersten Vorstandsitzungen für das Jahr 2005 gab Klaus Voss bekannt, dass der lange Kampf um den Steinbruch ein Ende finden würde. Der Steinbruch solle zum Naturschutzgebiet erklärt werden. Eine Einladung zur Vertragsunterzeichnung hatte er erhalten.
Es wurde beschlossen die zugeschütteten Luftschutzbunker rund um Imhausen wieder zu öffnen. Dazu sollten die jeweiligen Einstiege mit stabilen Gittern versehen werden. So sollten die heimischen Fledermausarten eine Schlaf- und Brutstätte finden können. Weitere Einzelheiten und Bedingungen waren aber erst mit dem Naturschutzbund BUND zu erörtern.
Gewandert wurde in diesem Jahr nach Au zur Kläranlage. Dort konnte der Werksmeister den Wanderern die einzelnen Klärstufen anschaulich erklären. Sankt Martin kam wie immer hoch zu Ross und führte die Kinderschar von der Baptistenkapelle zum Martinsfeuer auf dem Sportplatz. Selbstverständlich gab es wieder Weckmänner und Kakao für die Kinder und die älteren Leute des Dorfes kostenlos. Immerhin wurden 170 Weckmänner und 18 Liter Kakao ausgegeben.

2006
Am 19.03.2006 war es wieder soweit. Es musste neu gewählt werde. Nicht mehr zur Verfügung stand Werner Quarz, Beisitzer für den Ortsteil Eich und Margret Jobski, die 2. Kassiererin. Werner war bereits seit 26 Jahren für den Vorstand tätig gewesen und Margret seit der ersten Stunde. Beiden wurde für ihre Unermüdlichkeit und ihre Leistungsbereitschaft über so viele Jahre gedankt. Auf den lange unbesetzten Posten des 2. Geschäftsführers wurde Christoph Zakrzewski gewählt. Die Positionen des Beisitzer aus Eich, sowie der Posten als 2. Kassierer, konnten nicht besetzt werden.
Bereits im Herbst des Vorjahres, mussten einige Geräte des Spielplatzes, wie die Seilbahn, den Schwebebalken und ein Klettergerüst wegen Unfallgefahr stillgelegt werden. Es galt, schleunigst Abhilfe zu schaffen. Andreas Alscher und Christoph Zakrzewski haben im Frühjahr einige Balken gekauft und die Geräte in mühseliger Arbeit wieder zusammen gebastelt. Nun konnten die Kinder wieder ungehindert und gefahrenfrei spielen.
In den vergangenen Jahren war vom Bürgerverein angeregt worden, dass die Mäharbeiten auf dem Spielplatz von den Eltern der Kinder, die den Spielplatz besuchten, übernommen werden sollten. Das hatte dann auch ein Jahr geklappt. Im zweiten Jahr mähte Ralf Engelberth, dann hatte ein Schüler gegen geringe Entlohnung gemäht. Im Jahr 2006 fand sich niemand mehr bereit, freiwillig zu mähen, die Hecke zu schneiden und auch mal den Müll weg zu räumen. Angesprochene Väter fühlten sich genötigt und bedrängt und wiesen mangels Zeit diese Aufgabe weit von sich.
Andreas Alscher, der die Koordination der Arbeiten übernommen hatte, griff dann ganze Saison selbst zum Mäher und hielt auch noch gleich die große Fläche gegenüber - um die Lohre herum - sauber. 
Der Dorfteich verschlammte immer mehr. Ausgerechnet zur Hauptarbeitsperiode des Vorstandes, erkrankten gleich drei Vorstandsmitglieder. Die anstehenden Arbeiten und der Wandertag wurden erst einmal auf Eis gelegt. Dafür waren zum Weihnachtsmarkt alle wieder fit. Hier taten sich wieder alle Vereine, Clubs und die EFG Imhausen zusammen, um den sicherlich weit und breit kleinsten Weihnachtsmarkt aufzubauen. Auch dieser dritte Weihnachtsmarkt war wieder ein Erfolg. Wie in den vergangenen Jahren wurden die Gewinne in einen Topf geworfen und zur Unterstützung der eigenen Jugendgruppen im Ort verwendet.

2007
Erstmalig fand die Maifeier auf dem Platz an der Dahlhausener Strasse statt. Das Zelt wurde aufgebaut. Man nutzte den Container des MGV als Küche und einen Toilettenwagen gab es auch. Nun hatten die Bewohner von Imhausen es nicht mehr soweit und die Beteiligung fiel schon etwas höher aus. Mit Liedvorträgen des MGV und der Hobbysängerinnen, dem Kinderchor begann der 1. Mai. Zum Mittagstisch gab es Grillhaxen und die Hobbysängerinnen verwöhnten die Besucher mit einem Kuchenbuffet. Einen Maibaum konnten wir leider nicht aufstellen und ein wunderschönen Maikranz - den der Bernhard Roth gebunden hatte- wurde dann in den Kirschbau gehangen. Natürlich wurde er brauchtumsgemäß geklaut.

Im Oktober war es dann wieder soweit. Der Wandertag stand an. Bei strahlendem Sonnenschein und mildem Spätherbstwetter holte ein Bus die Wanderer, 33 an der Zahl in Imhausen am Dorfteich ab. Die Fahrt ging nach Hilgenroth. Dort angekommen, hieß es zu Fuß querfeldein in Richtung Busenhausen. Nach gut anderthalb Stunden erreichte die Gruppe ihr Ziel: Großbauernhof Hüsch. Erwartet wurden sie von den Damen des Vorstandes, die mit Kaffee, Kuchen, Kartoffelsalat und Siedewürstchen sowie kalten Getränken die Wünsche der Wanderer erfüllten. Nach kurzer Rast begrüßte der Chef des Hofes, Herr Hüsch seine Gäste und stellte die Firma Großbauernhof vor. Ein sehr interessanter Vortrag über die Bauersleute von Heute. Wie funktioniert der Schichtbetrieb, die Maschinen, die Milchwirtschaft. Viele Fragen wurden gestellt und gezielt beantwortet. Nachdem wir nun wussten, wie es in solch einem Betrieb vor sich geht, traten wir die Besichtigung der Bio-Gas-Anlage, der Stallungen, der Krankenstation, der Entbindungsstation an. Die kleinen Kälbchen wurden dann von unseren Kindern bewundert. Anschließend ging es auf den Speicher, wo man durch ein Fenster hinunter in das Melkkarussell sehen konnte. Völlig entspannt treten die Kühe in das Rondell und lassen sich melken. Für den Melker natürlich eine harte Arbeit. Aber bei 240 Tieren immer noch besser als Handbetrieb. Nach der Besichtigung kam der Bus und mit allen vereinten Kräften wurde kurz unser Zelt abgebrochen und auf einen Hänger verladen und schon ging es Richtung Imhausen und ein lehrreicher Nachmittag ging zu Ende.

Ja und dann kam Sankt Martin. Der Losverkauf, die Verlosung am Tag vorher, alles ging planmäßig ab. Am Samstag dann Sturm und Regen. Der Zeltaufbau war unmöglich. Der Platz am Sportplatz stand zentimetertief unter Wasser. Also haben wir kurzerhand den Martinszug abgesagt. Die Weckmänner eingefroren, später wieder aufgetaut und im Dorf verteilt. Auch die Kinder, die mit ihren Laternen von Haus zu Haus zogen wurden, bekamen ihre Weckmänner in der Woche danach.

2008
Die Aktivitäten des Bürgervereins begannen dann am 05.04. mit der Müllsammelaktion, die von der Gemeinde Windeck unterstützt in allen Ortschaften der Gemeinde durchgeführt wurde. Eine stattliche Anzahl von über 30 Mitbürgerinnen und Mitbürgern, Erwachsene und erstaunlich viele Kinder fanden sich, trotz des schlechten Wetters zum Treffpunkt am Dorfbrunnen ein. Mit Müllsäcken, Eimern und Zangen ausgestattet wurden die Wegränder und Plätze in den Orten Imhausen, Hundhausen, Gansau, Hausen und Wiedenhof in Angriff genommen und mittags konnten die Sammler auf einen großen Berg Müllsäcke schauen. Besonders die Kinder und Jugendlichen bestaunten, wie viel Müll und Unrat doch auf diese Weise zusammen kommen und wie viel Müll sich vermeiden lässt, wenn man Abfalleimer benutzt. Also auch eine lehrreiche Veranstaltung. Die Gemeindearbeiter holten sie nachmittags ab und die Müllsammler waren zum gemeinsamen Erbsensuppenessen in der Gaststätte Siepelmeyer eingeladen
Am 01. Mai wurde wieder auf dem Dorfplatz ein Maikranz aufgehangen und zünftig gefeiert.
Im Oktober war dann, seit vielen Jahren geplant und endlich durchgeführt, ein Tagesausflug mit dem Bus: zur Landesgartenschau nach Bingen. Schnell war der Reisebus ausgebucht und bis auf den letzten Platz besetzt. Bei mäßig schönem, fast schon kühlem Herbstwetter fuhren wir am 11. Oktober nach Bingen. Die Anlage am Rheinufer lud zum bummeln und schauen ein. Herbstliche Motive, reife Äpfel, Oktoberfestbier, Musik und gutes Essen ließen die Stunden schnell vergehen und wir befanden uns wieder im Bus auf gemütlicher und feuchtfröhlicher Heimfahrt.

2009
Die Müllsammelaktion fand am 14.03.2009 statt. Treffpunkt war um 09.00 Uhr 'Am Brunnen' Breite Straße in Imhausen. Die Gemeinde Windeck hatte die Bürger aller Ortschaften zur alljährlich stattfindenden Müllsammelaktion und Sieg-Ufersäuberung aufgerufen. Zahlreiche Bürger und Bürgerinnen nahmen auch in diesem Jahr wieder teil.
Wie in jedem Jahr fand auch wieder eine Maifeier am Sportplatz statt. Der BVI dankte allen freiwilligen Helfern. Ohne die freiwillige Unterstützung der Bürger und Bürgerinnen, wäre solch ein Fest nicht möglich. Auch wenn hier und da vielleicht der organisatorische Ablauf ein wenig holprig war, können wir auf ein sehr kurzweiliges Maifest zurück schauen. Nochmals vielen Dank an alle, die geholfen haben und besonders an die erste Mannschaft der Fortuna, die dafür gesorgt hat, dass der Mai-Kranz auch noch am 1.Mai hing !!!
Projekt 'Fledermausbiotop 2009' Aktiver Naturschutz in Imhausen ! Mit diesem Vorsatz hatte der Bürgerverein Imhausen 2008 ein Projekt ins Leben gerufen, bei dem der Schutz der Fledermaus im Vordergrund steht. Unglaublich aber war: Nach wie vor sind sage und schreibe 15 von 18 Fledermausarten in NRW vom Aussterben bedroht. Der Fledermausschutz ist immer eng verbunden mit Lebensraumschutz dieser Tiere. Um hier einen Beitrag zu leisten, entstand die Idee der Errichtung eines Fledermausbiotops in Imhausen. In Imhausen und Umgebung gibt es eine Vielzahl an Luftschutzbunkern und Stollen, die teilweise zum Schutz der Bevölkerung im 2.Weltkrieg dienten, oder aber im damaligen Bergbau Ihre Verwendung gefunden haben. Der ein oder andere Imhausener hat seinerzeit noch bei Luftangriffen in eben solchen Bunkern Schutz gefunden.
Im Laufe der Zeit ist ein Zugang hierzu wegen unterschiedlichen Veränderungen kaum mehr möglich gewesen. Teilweise wurden die Bunker mit Müll verunstaltet, mit Erde zugeschüttet oder aber Mutter Natur sorgte mit Wildwuchs selber für die Unzugänglichkeit. Aufmerksame Bürger entdeckten dann, dass sich in einigen Bunkern Fledermäuse angesiedelt hatten und so entstand die Idee der Errichtung eines Fledermausbiotops. Als geeignete Stelle kristallisierte sich schnell der Bunker am Ortseingang von Hundhausen, direkt gegenüber dem Dorfteich, heraus. Klaus Voss hat die Entwicklung und die Arbeiten des Projektes in einem 'Tagebuch Fledermausbiotop' festgehalten.
Am 15.10.2007... ...treffen sich am Stollen Prof. Briskorn mit Ehefrau, Frau Säglitz, Dr. Grothus, Günter Mikus und Klaus Voss um eine Begehung durchzuführen. Die Begehung und anschließende Besprechung ergibt, dass der Stollen sehr gute Voraussetzungen für ein Fledermaus-Biotop bietet. Für eine endgültige Entscheidung über Erfolg oder Misserfolg der Maßnahme, sind allerdings Messungen über die Wintermonate erforderlich (mit z.B. einem speziellen Fledermaus Detektor). Erst dann können die eigentlichen Naturschutz Maßnahmen in Angriff genommen werden. Nachdem die Ergebnisse eine bereits bestehende Fledermaus-Population ergeben haben, entscheidet der Vorstand des BV Imhausen eine Durchführung des Projektes Fledermausbiotop. Projektleiter wird Reinhard Weber, der fortan mit den Behörden und dem Sponsor RWE kommuniziert und die weitere Vorgehensweise koordiniert.
27.06.2009 - endlich war es soweit. Mit Unterstützung der ortsansässigen Firma Hagen, (stellten einen Minibagger und einen LKW zur Verfügung ) und Werner Bothmann (Anlieferung des erforderlichen Splits), gehen 9 Imhausener Bürger tatkräftig ans Werk. Der Eingangsbereich des Bunkers wurde ausgeschachtet, parallel dazu wurde im gesamten Bereich mit Freischneidern das Gras gemäht und diverse andere Arbeiten verrichtet. An diesem Tag sind Peter Niebergall, Heribert Manz, Gerhard Peschel, Wolfgang Jung, Reinhard Weber, Günter Mikus, Christoph Zakrzewski, Angelika Brenner und Klaus Voss im Einsatz.
30.06.2009 - Peter Niebergall machte den Bunker von innen sauber – diverse Kleidungstücke und Unrat wurden aus dem Inneren des Bunkers zu Tage befördert. Am Tag der Einweihung stellte sich heraus, dass einige Bürger das eine oder andere Kleidungsstück aus vergangenen Tagen sogar wieder erkannten.
13.07.2009, 10 Uhr - Peter Niebergall und Klaus Voss verteilten erneut Split. Um 12 Uhr fand eine Besprechung mit Frau Säglitz statt, in der die bereits durchgeführten und noch durchzuführenden Arbeiten besprochen wurden. Frau Säglitz war positiv über den Fortschritt der Arbeiten überrascht, da die Ausführung genau nach Ihren Vorgaben stattfand. Gemeinsam mit Günter Mikus wurden dann die genauen Maße des Absperrgitters für den Bunker ausgemessen. Der neue Forst-Bezirksleiter Herr Redmann kam durch Zufall vorbei und war ebenfalls positiv von dem Projekt und den bereits ausgeführten Arbeiten angetan. Damit nicht genug, brachte Wolfgang Jung genau in diesem Moment T-Shirts und Kappen unseres Sponsors RWE vorbei.
15.07.2009 - Peter Niebergall setzte das „Entmüllen“ des Bunkers fort und entsorgte den Unrat. 21.07.2009 - Peter Niebergall und Klaus Voss wollten den Bunker vermessen, mussten aber feststellen, dass das Stromaggregat des Bürgervereins beschädigt ist. Der Gebrauch des Gerätes ist unmöglich. Material für die geplante Natursteinmauer wurde im Steinbrauch ausgesucht. Der Steinbruchmeister Herr Schreilechner war sehr hilfsbereit und so wurden bereits eine Woche später die Bruchsteine angeliefert.
28.07.2009 – Peter Niebergall und Klaus Voss beginnen mit der Errichtung der Natursteinmauer, müssen aber schnell feststellen, dass die Arbeiten für zwei Rentner alleine doch etwas zu anstrengend sind. Daher wird hier wohl ein extra einberufener Arbeitseinsatz für die Bürger aus Imhausen am sinnvollsten sein.
26.08.2009 – Peter Niebergall, Günter Mikus und Klaus Voss bringen befestigen Fluggitter am Eingang des Stollens an 07.-10.09.2009 - mittlerweile bekam der BVI von der Gemeinde Windeck eine ABM Arbeitskraft zugesagt. 07.09.2009 ABM-Kraft begann mit den Mauerarbeiten. Er lieferte eine hervorragende Arbeitsleistung ab. innerhalb von drei Tagen stand eine wunderschöne Trockensteinmauer.
05.10.2009 – Angelika Brenner holte das neue Hinweisschild in Bergisch-Gladbach ab. Günter Mikus und Klaus Voss befestigen die Hinweistafel über dem Eingang des Bunkers. Um einer Zerstörung vorzubeugen, wurde das Schild ein wenig „im Stein versenkt“ 07.10. +.09.10.2009 - Kunibert Kammerich verputzt die Ränder des Schilds.
10.10.2009 - feierliche Einweihung des Biotops im Rahmen des alljährlich statt findenden Wandertages '. Wandertag 2009 Bereits morgens um 9 Uhr begannen die Aufbauarbeiten für den diesjährigen Wandertag. Die Vorbereitung war aufwendiger als sonst, stand doch die Einweihung des Fledermaus-Biotops an. Presse und Vertreter aus der Politik hatten sich hierzu angekündigt.
Das Zelt, sowie Stände für Grillwurst-, Kaffee, Kuchen und Getränken wurden am Eingang des Luftschutzbunkers Hundhausen aufgebaut. Nachdem die Vorbereitungen abgeschlossen waren, konnte der Wandertag um 14 Uhr mit einer Wanderung durch Imhausen und einem anschließenden 'Quiz' über unser Dorf beginnen. Bei strahlendem Sonnenschein traten ca. 25 Imhausener Bürger die Wanderung an. Leider hielt der Sonnenschein nur kurze Zeit an, denn bereits nach wenigen hundert Metern Wanderung, begann es wie es aus heiterem Himmel 'wie aus Kübeln' zu regnen. Somit stand fest: der Wandertag 2009 fiel ins Wasser und wurde abgebrochen. Doch die Imhausener ließen sich nicht die Stimmung nicht vermiesen. Der eine oder andere zog sich kurz zu Hause trockene Sachen an, um an dem Quiz im geheizten Zelt und der geplanten Einweihung des Biotops teilzunehmen. Bei dem von Klaus Voss und Reinhard Weber ausgearbeiteten Quiz ergaben sich doch einige Wissenslücken der Imhausener Bürger. So schritt man zur feierlichen Einweihung. Reinhard Weber als Projektleiter hielt die Laudatio und konnte neben den Vertretern der Presse, Frau Säglitz von der Kreisverwaltung, Professor Briskorn und Gattin vom BUND, Wolfgang Jung aus Hausen (als Vertreter des Sponsors RWE) und Dirk Bube als stellvertretender Bürgermeister und Ratsmitglied sowie viele Gäste begrüßen. Im Anschluss folgte ein Grußwort von Dirk Bube. Er erwähnte insbesondere die gelungenen Naturschutzmaßnahmen.
Von allen Seiten wurde die Maßnahme des BVI gelobt - selbst die Presse (KstA/ Rundschau/ Extra Blatt) verwies in Ihren Berichten auf die tolle Aktion aus Imhausen. Nur durch die Bereitstellung des Grundstücks konnte das Projekt Fledermausbiotop so erfolgreich durchgeführt werden. Dafür bedankt sich der Bürgerverein besonders bei Siegfried Schneider, dem Eigentümer des Grundstückes.
Nach dem Sankt Martinszug folgte der Weihnachtsmarkt. Er fand wie immer auf dem Gelände der EFG statt. Die Vereine hatten die Stände am Vormittag wunderschön hergerichtet und geschmückt. In vorweihnachtlicher Stimmung wurden dann ab dem Nachmittag die handgearbeiteten Sachen, Glühwein und selbstgebackene Plätzchen, angeboten. Weiterhin gab es Spezialitäten aus der heimischen Gegend, wie Waz, Kräbbelchen und Rievewaffeln. Zwischendurch gaben die Chöre immer wieder mal ein Lied zum Besten, so dass die vorweihnachtliche Stimmung perfekt untermalt wurde! Da in diesem Jahr der Termin auf den 6. Dezember fiel, kam der Nikolaus nicht um einen Besuch auf dem Imhausener Weihnachtsmarkt herum. Offensichtlich war er über die Kinder im Vorfeld gut informiert. Mit Knecht Ruprecht im Schlepptau, konnte er jedes Kind genau ansprechen. Der Erlös des Weihnachtsmarktes ging auch in diesem Jahr wieder an die Imhausener Jugendvereine und Jugendgruppen.

2010
Ausflug des Bürgervereins Imhausen zur Wahnbachtalsperre. Unter dem Motto „wo kommt unser Trinkwasser her“, starteten am 09.Oktober 32 interessierte Bürger und Bürgerinnen mit einem Reisebus in Richtung Siegburg. An der Staumauer erwartete uns ein Angestellter des Wahnbachtalsperren-Verband um uns Größe der Talsperre, Wassertiefe und Entnahme-Technik zu erklären. Die Gesamttiefe von 46 Meter ist die maximale Wassertiefe. Sollte mehr Wasser zulaufen, so wird der Überschuss wieder in den Wahnbach geleitet. In ca. 10 Metern Tiefe ist die beste Wasserqualität zu finden und von dort wird das Wasser auch entnommen. Die Qualität des Wassers wird dauernd kontrolliert.
Nachdem die Außenanlage besichtigt war, ging es in das Innere der Staumauer. Über viele Treppen gingen wir steil nach unten und bald war der tiefste Punkt erreicht. Das Wasser wird in langen Röhren aus dem See abgepumpt und weiter in das Pumpenwerk, wo fünf Pumpen, mit unterschiedlicher Leistung, das Wasser in die Aufbereitungsanlage hinauf befördert.
Wieder aus der Staumauer ausgetreten, sahen wir noch den Überlauf, bevor uns der Bus abholte, um uns in die Wasseraufbereitungsanlage zu bringen. Der Werksleiter empfing uns und zeigte uns wie aus dem Wasser ein Lebensmittel „Trinkwasser“ wird. In mehreren Filtergängen werden die Feststoffe ausgetrennt. Um keine Chemie anzuwenden, wird das Wasser mit UV-Licht bestrahlt. Dies geschieht in einer riesigen Halle mit vielen Röhren und Maschinen. Die Überwachung durch Mensch und Computer erfolgt rund um die Uhr. Das Trinkwasser wird an mehreren Stellen zum probieren angeboten. Auf einer Landkarte konnten wir verfolgen, wie weit der Wahnbachtalsperren-Verband sein Produkt liefert. Nach dieser Besichtigung war dann ein Mittagessen bestellt, bevor der Bus die Ausflügler wieder nach Imhausen brachte.
Der Sankt Martinszug musste leider kurzfristig abgesagt werden. Sturm und strömender Regen machten es unmöglich ein Feuer zu entfachen: Unsere Kinder sollten, genau wie die Instrumente der Musikkapelle, nicht nass werden. Dank Wettermann Markus Müller, der uns die aktuellen schlechten Wetterdaten schon am Vortage des geplanten Zuges mitteilte, konnte wir den Termin einen Tag früher absagen.
So konnten die Weckmänner noch abbestellt und so manche Vorbereitung noch gestoppt werden.

2011
Am 02.04. fand der Müllsammeltag statt. Einige Imhausener fanden sich am Dorfbrunnen ein, um ihrer alljährlichen Verpflichtung gegenüber der Umwelt Genüge zu tun. Dies ist sehr lobenswert und die Straßen- und Wegesränder von Müll zu befreien lohnt sich wirklich. Es war erstaunlich, wie viel Müllsäcke mittags von der Gemeinde eingesammelt werden können. Und es war erstaunlich, was alles weggeworfen wurde. Manches konnte nicht zu Fuß abtransportiert werden, sondern musste mit dem Trecker geborgen werden. Nach einem Spaziergang durch das gereinigte Dorf, schmeckte dann auch das gemeinsame Mittagessen.
Auf der Jahreshauptversammlung 2010 wurde eine Projektgruppe Dorfplatz gegründet. Nach einigen Treffen der Gruppe, konnte noch kein konkretes Ergebnis erzielt werden. Als Folge beschloss der Vorstand, die diesjährige Maifeier am Wardenbachplatz, ausfallen zu lassen. Die Mitglieder der Projektgruppe und der MGV, sowie viele freiwillige Helfer ließen sich nicht lange bitten und die Arbeiten an dem Dorfplatz begannen im April. Der Platz wurde mit Splitt und Schottern befestigt. Die Toilettenwagen konnten angeschlossen werden. Der Platz von Unrat und Bauschutt beseitigt werden.
Die wichtigste Maßnahme, nämlich die Sanierung und Reparatur der Scheune, musste aber zurück gestellt werden. Am 30.04. war der Platz soweit hergerichtet und die Maifeier, mit Unterstützung der Sängerinnen und Sänger des MGV, konnte doch noch stattfinden.
Am Maikranz (wieder gebunden von Bernhard Roth) erfreuten die Chöre des MGV mit Frühlingsliedern; dazu strahlte die Sonne auf Maibowle, ein gemeinsames Mittagessen und ein großes Kuchenbuffet. Diese harmonische und gesellige Veranstaltung am Maiabend und am Maifeiertag wird noch lange in Erinnerung bleiben.
Anstelle des obligatorischen Wandertages, der jedes Jahr im Oktober veranstaltet wird, ging es am 02. Juli dann mit dem Bus zur Bundesgartenschau nach Koblenz. Eine stattliche Anzahl Mitfahrer hatte sich am Dorfteich eingefunden und ein herrlicher Tag rund um die Festung Ehrenbreitstein war angesagt. Einige haben nur einen Teil davon gesehen, weil Seilbahnfahrten ja nicht jedermanns Sache ist. Aber oben um die Festung herum gab es so viel zu sehen und zu bestaunen, dass man für den unteren Teil vielleicht sogar noch einen Tag gebraucht hätte.
Der Sankt Martinszug fand auch in diesem Jahr wieder samstags in bewährter Form statt. Diesmal spielte das Wetter mit und es war ein sehr schöner Fackelzug und ein, wie immer, großartiges Feuer, das in diesem Jahr 3 volle Tage brannte.

2012
Die Jahreshauptversammlung 2012 fand am 25.03. in der Gaststätte Siepelmeyer statt. Es waren Neuwahlen angesagt. Der erste Vorsitzende Klaus Voß trat aus persönlichen Gründen nicht mehr zur Wiederwahl an. Nachdem ihm für jahrelange Vorstandsarbeit gedankt wurde und er zum Ehrenvorsitzenden ernannt wurde, musste ein neuer Vorsitzender gewählt werden. Als Kandidatin trat Angelika Brenner, die bisherige Geschäftsführerin, an und wurde einstimmig gewählt. Der bisherige zweite Vorsitzende Christoph Zakrzewski stellte sich ebenfalls nicht mehr zur Wiederwahl und Reinhard Weber erklärte sich bereit, für ein Jahr das Amt des 2. Vorsitzenden zu übernehmen. Eine Geschäftsführerin stand nicht zur Verfügung und Angelika Brenner übte nun zusätzlich das Amt kommissarisch aus. Klaus Müller war weiterhin Kassierer. Die Beisitzerin Gisela Maus gab ihre Aufgaben an Bernhard Künne ab. Anita Köster kam für Hundhausen in den Vorstand.
Die Müllsammelaktion fand am 31.03. statt. In jedem Jahr gab es nun weniger aktive Bürger und Bürgerinnen, um wenigsten etwas für Sauberkeit und Ordnung zu sorgen. Ganze Orte sogar beteiligten sich gar nicht mehr an den Müllsammelaktionen.
Im April wurde gemeinsam mit dem MGV ein neues Festzelt angeschafft. Sogar eine Bühne hat das Zelt erhalten. Für die Maifeier sollte es zum ersten Mal aufgebaut werden. Vereint mit den Männern des MGV, ging es an den Aufbau. Zuvor wurde wieder am Dorfplatz und zwar diesmal auch an der Scheune gearbeitet. Neue Balken und neue Bretter wurden eingebaut und gestrichen. Dachziegel ausgetauscht und Unrat weggeräumt. Hier waren nicht nur die Männer gefragt. Auch die Frauen des Vorstandes und Sängerinnen des MGV packten mit an und ruck zuck wurde der Dorfplatz, der wieder mit Splitt aufgefüllt wurde, zum Festplatz. Im festlich geschmückten neuen Zelt ließ es sich gut feiern.

Der Wandertag war wie immer, für den Monat Oktober, wo wir meist wundervolles Spätsommerwetter haben geplant. Ganze 9 Wanderer fanden sich in strömenden Regen ein. Diese kleine Gruppe lief dann von Imhausen über Obernau bis nach Schladern zum Wasserfall. Dort konnten sie -einigermaßen trocken- ihr Picknick genießen und Klaus Müller fuhr die nassen aber fröhlichen Wanderer wieder zurück nach Imhausen. In Imhausen angekommen fanden wir Unterschlupf in einem Gartenhäuschen und dort - wieder im Regen- grillten wir unsere Würstchen. Diese wurden dann gemütlich in der warmen Laube verzehrt.
Am Samstag, den 10.11. fand der Martinszug in Imhausen statt. Erstmals war es ein Geisterzug, denn es gab keine Musik. Die Kinder und Erwachsene, die bisher immer den Martinszug musikalisch begleitet hatten, standen aus vielen Gründen nicht zur Verfügung. Weiter hatte der Vorstand beschlossen, die Bude am Sportplatz nicht zu nutzen und daher unser altes Zelt am Dorfplatz aufgebaut um den dortigen Küchencontainer zu nutzen. Ganz Eilige hatten aber schon ein Martinsfeuer auf dem Sportplatz gestapelt und so musste dies gezündet werden. Der Martinszug ist bis zum Sportplatz ans Feuer gegangen und dann mit dem Sankt Martin vorweg auf den Dorfplatz zurück. Dort wollten wir Feuerkörbe anzünden, aber der starke Regen ließ dies nicht zu. Der gesamte Platz stand unter Wasser und sogar im Zelt gab es nasse Füße.
Am 01. Dezember fand der 5. Imhausener Weihnachtsmarkt, erstmals auf dem Dorfplatz statt. Es war kalt genug für heiße Getränke. Mit den Rievewaffeln, Bratwürsten, gebrannten Mandeln und vielen anderen Leckereien, sowie einigen Verkaufsständen, die Gebasteltes und Selbstgemachtes feil boten, war der Markt ein richtig gelungenes Event. Viele Besucher wurden angelockt, um sich am Weihnachtsmarkt mit der Krippe und dem Weihnachtsbaum neben dem Lagerfeuer zu erfreuen. Es war von den teilnehmenden Vereinen, nämlich der Fortuna Imhausen, der freikirchlichen Gemeinde, dem MGV und dem Bürgerverein beschlossen worden, die Gewinne aus der Veranstaltung den Vereinen zu gute kommen zu lassen. So wurde dann auch das Geld auf die Vereine verteilt.

2013
Die Müllsammelaktion 2013 fand am 31.03. statt. Ganze 6 Leute hatten sich beteiligt. Die Orte Eich und Gansau sowie Wiedenhof (Brückenstrasse) beteiligten sich so gut wie gar nicht. In den Ortschaften Hausen/Hähnchen brauchten wir nicht zu sammeln, das machten engagierte Bürger das ganze Jahr über.
Im April wurde das große, neue Zelt gemeinsam mit dem MGV aufgebaut. Vorher galt es, den Dorfplatz aufzuräumen. Mit relativ wenigen Leuten hatten wir großes Geschaffen. Neue Bretter wurden an die Scheune genagelt und gestrichen. Dachziegel und Latten ausgetauscht. Dachziegel neben dem Gebäude gestapelt, alter Dreck abtransportiert. Der Speicher wurde aufgeräumt, Müll und Unrat vernichtet. Rasenabfälle entsorgt. Der ganze Platz wurde mit mehreren LKW Splitt versorgt. Das musste mit dem Bagger und mit der Hand verteilt werden. Wir waren am Ende sehr zufrieden mit der gemeinsamen Aktion. MGV – BV teilten sich die Kosten und konnten so gemeinsam zur Maifeier starten.
Nachdem wir mit der Scheune angefangen hatten, ging es fast gleichzeitig auf dem Spielplatz weiter. Der TÜV war im Oktober 2012 auf dem Spielplatz. Dieser hatte dann einige Mängel festgestellt, die wir beseitigen sollten. Nun hatte die Gemeinde sich mit dem TÜV überworfen und dessen Vertrag gekündigt. Im Mai wurde dann eine neue Überwachungsfirma geschickt. Die dann noch mehr Mängel feststellte. Mehrere Balken an Seilbahn, Schwebebalken, Klettergerüst und alle Balken am Sandkasten waren faul und mussten erneuert werden. Die Lok war durchgefault und musste komplett entsorgt werden. Ein neuer Sitz für die Seilbahn angeschafft werden. Alle Wippgeräte waren nicht mehr zu gebrauchen. Die Balken haben wir mit Hilfe eines Dachdeckers ausgetauscht, der und auch anhand der alten Wippgeräte neues Leimholz zugeschnitten hat. Nach einem bunten Anstrich konnten die Teile auf den alten Federn montiert werden und wir hatten die Geräte für ein Drittel des Neupreises erneuert. Am Karussell fehlte ein unfallsicherer Untergrund. Wir haben mit Sand aufgefüllt, aber das war noch nicht die Lösung. Herbert Manz hatte die Mäharbeiten übernommen. Die Vergütung spendete er dem BVI.
Der Familien-Wandertag fand im Oktober statt. Bei herrlichem Wetter ging es über Niederhausen, Pracht, über den Bitzbruch nach Au zu dem Dorfgemeinschaftshaus. Dort angekommen gab es frischen Zwiebelkuchen, 8 Bleche hatte Anita Köster mit Unterstützung von Heinfried gebacken. Der Kuchen war köstlich und mit Federweißem ein Genuss. Ein Kleinbus brachte die Wanderer wieder nach Imhausen. Die Beteiligung an der Wanderung war erschreckend gering, obwohl die Strecke für jedes Alter und jede Kondition geeignet war. Der kleinste Teilnehmer war noch kein Jahr und hat sich im Kinderwagen bequem fahren lassen.
Beim Sankt Martinszug spielte - nach vielen Jahren wieder- die Blaskapelle Leuscheid auf. Der Fackelzug ging wieder vom Eichholzweg über Hundhausen auf den Dorfplatz. Dort gab es wieder Weckmänner und Kakao für die Kinder und die älteren Mitbewohner kostenlos.

2014
Im Jahr 2014 stand die Mitgliederversammlung mit Neuwahl des Vorstandes an. Es wurde immer schwieriger neue Mitarbeiter für die Vorstandsarbeit zu finden. Am 28.09 wurde Roland Schorn zum 1. Vorsitzenden gewählt, vertreten durch Frank Edelhagen, 1. Geschäftsführerin: Angelika Brenner, vertreten durch Nadine Manz, 1. Kassierer Klaus Müller, seine Stellvertreter als Beitragskassierer: Anita Köster, Bernhard Künne, Ellen Zakrzewski, Dorchen Petry, Brigitte Krause und Bernhard Roth, Beisitzer: Dieter Zieren, Andreas Alscher, Markus Müller, Christoph Zakrzewski, Herbert Manz, Bernhard Künne und Anita Köster Auf der Mitgliederversammlung wurde dann eine Erhöhung der Mitgliedsbeiträge ab 2015 verabschiedet.
Über den Zweckverband Naturpark bergisches Land durften wir einen Zuschuss beantragen und haben uns die 51 Bänke die im Bereich des BVI aufgestellt sind, vorgenommen. Einige wurden abgebaut und umgesetzt. Bretter wurden ausgetauscht und die meisten Bänke erhielten einen neuen Anstrich. Hier waren einige Helfer in den einzelnen Ortschaften schon vor der Planung tätig und so meldete Werner Quarz aus Eich, er habe schon alles fertig gestrichen. Bravo. Wir erhielten auch Spenden in Form von Brettern und Farben. Der Zuschuss in Höhe von 420,00 Euro floss dann im Herbst in unsere Vereinskasse.
Die Schutzhütte auf dem Eichholz war auch renovierungsbedürftig. In einiger Zeit wird die Hütte versetzt werden, da der Steinbruch sich bis dahin ausdehnen soll. Wir haben daher diese Aktion etwas zurück gestellt.
Im April gab es wieder eine Großaktion von Aufräumen und Herrichten des Dorfplatzes. Große Probleme gibt es mit der Scheune, sie ist baufällig und der BVI ist unschlüssig, ob eine Reparatur überhaupt möglich sei und ob diese sich lohnen würde. Hier werden noch Gespräche mit der Eigentümerin des Platzes zu führen sein. Neuer Splitt wurde geliefert und verteilt. Die Vorbereitung für die Maifeier ging in die heiße Phase. Eine harmonische Maifeier kam, dank der Unterstützung des MGV Imhausen mit seinen Chören und seinen freiwilligen Helfern und Kuchenbäckerinnen zustande.

Auf den Wandertag wurde in diesem Jahr erstmals verzichtet. Der neue Vorstand beschloss, den Sankt Martinszug wieder auf den Sportplatz zu leiten und dort am Feuer die Weckmänner auszugeben. Im Vorhinein wurden Spenden gesammelt. So konnte die Blaskapelle wieder den Zug begleiten und die Kinder wieder kostenlos mit Weckmännern und Kakao versorgt werden.

2015
  Die erste Aktion in diesem Jahr war die Beruhigung des Spielplatzes.
Um die Nachbarschaft zu schonen wurde der Eingang zum Spielplatz verlegt, ein Zaun zum Nachbargrundstück gezogen und dort eine schnellwachsende Buchenhecke gepflanzt. Im zweiten Schritt wurden zwei Parkbänke und die Pergola versetzt.
Mittlerweile haben sich einige Paten gefunden, die sich um unsere Parkbänke kümmern möchten.